1. Beisitzerin: Astrid Semler

 

Wiedergewählt am 21.4.2018 für weitere 2 Jahre.

 

Hier stellt sich Astrid Semler vor:

 

 

Ich bin Jahrgang 1957, verheiratet, habe 3 Kinder und wohne in Obernkirchen, im schönen Schaumburger Land.

 

Warum bin ich dabei?

In der 4. Klasse fielen bei einem unserer Söhne schlechte Rechtschreib- und Leseleistungen bei ansonsten sehr guten Noten auf. Wir kauften ein PC-Programm, mit dem er zu Hause eine Zeit lang übte. Außerdem wandten wir ein Programm zum lauten Buchstabieren (Lautieren) an, bei dem jedem Buchstaben eine Handbewegung zugeordnet war. Dies führte zu einigen Verbesserungen, war aber schwierig durchzuhalten.

 

Nach der Diagnose während der 5. Klasse erhielt unser Sohn vier Jahre lang Förderung durch Mitarbeiter/innen des Landkreises Schaumburg. Er verzichtete in der Schule komplett auf Nachteilsausgleiche, da er keine „Extrawurst“ haben wollte. Entsprechend schwierig war das Erreichen der Klassenziele, da die Rechtschreibleistung praktisch durchgängig zu Abwertungen führte – auch in allen Arbeiten, die für das Abitur zählten.

 

Letztlich schaffte er u. a. durch intensive mündliche Mitarbeit und mit Hilfe einiger verständnisvoller und unterstützender Lehrkräfte mit nur einer „Ehrenrunde“ das Abitur mit einem Durchschnitt von 2,9. Er hat seinen Wunsch-Studiengang mit dem Bachelor mit 2,7 abgeschlossen und konnte aus mehreren Stellenangeboten auswählen.

 

In seinen Bewerbungsgesprächen hat er bewusst über seine Lese-Rechtschreibschwäche gesprochen. Durch einen Personalchef befragt, warum er dies so deutlich tue: "Sie hätten es ohnehin innerhalb von zwei Tagen gemerkt."

 

Unser Sohn ist ein Beispiel dafür, dass es Hoffnung gibt, durch die verzweifelte Situation, die eine Lese-Rechtschreibschwäche im gesamten Leben eines Kindes und seiner Familie bewirkt, durchzukommen. Auch für Dyskalkuliker gibt es solche positiven Beispiele. Einfach nicht aufgeben! Niemals!

 

In den Bundesverband Legasthenie bin ich nach der Diagnose etwa im Jahr 2000 eingetreten, um aktuelle Informationen nicht nur für uns als Familie, sondern auch für meine Tätigkeit als Elternvertreterin zu erhalten. In den Jahren 1988 bis 2010 war ich nämlich in der Grundschule, Haupt- und Realschule, der Orientierungsstufe - solange existent - und am Gymnasium als Elternvertreterin, u. a. insgesamt 7 Jahre als Schulelternratsvorsitzende, ehrenamtlich tätig. Jetzt möchte ich durch Mitarbeit im Kreisverband Aufklärungsarbeit leisten.

Aktuelles:

Termine unserer

Ortsgruppen: (weitere Informationen finden Sie unter "Selbsthilfegruppen")

Einladung zum Treffen der Selbsthilfegruppe am 6.12.2018
EinladungSelbsthilfegruppe1218.pdf
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Die Selbsthilfegruppe Wunstorf trifft sich das nächste Mal am

6. Dezember 2018 von 19.30 bis 21.30 Uhr im Hölty Gymnasium, Gebäude C Raum C 04, Hindenburgstraße 25,

31515 Wunstorf, Eingang O.-Boehlke Straße.

 

Die Treffen der 

Selbsthilfegruppe Hannover finden jeweils

von 19.30 bis 21.30 Uhr im Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, 30165 Hannover, statt.  In 2018 findet noch folgender Termin statt: 28.11.

Raum: siehe Anzeige in der Eingangshalle

Hier finden Sie alle Termine 2019 der Selbsthilfegruppe Wunstorf.
Terminplakat2019.pdf
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Betroffene und Interessierte aus NRW: bitte beachten Sie die Seite "Rechtslage in NRW" unter  "Informationen"